Wir stellen in loser Reihenfolge die Teilnehmer*innen von 2018 vor:

Maria Theresia Eichert, Moritz Eichert & Niklas Piatkowski

 

„Fishtown“

Installation

 

Dieser Name beschreibt nur annähernd, welche Bedeutung die Ressource „Fisch” für die Gründung und Entwicklung Bremerhavens darstellt. Diese Auseinandersetzung soll jedoch nicht die Technologisierung und  Kommerzialisierung der Fischerei thematisieren, sondern in erster Linie die biologischen Protagonisten -nicht nur als Produkt oder Ware – sondern als Lebewesen, die Maßgeblich an der geschichtlichen Entwicklung Bremerhavens teilgenommen haben.

 

Begegnungen, Mensch & Tier, Gegenwart & Vergangenheit



Margitta Sündermann

 

„Am Tellerrand … unser täglich Brot”

Raum-Installationen

 

... die sich mit Vor- und Nachgeschmack befassen.  

 

„Vorfreude“ „unser täglich Brot“ „Festmahl“



Christiane Matthäi mit Schüler*innen der

Geschwister-Scholl-Schule (Bremerhaven)

 

Respekt

Installationen

 

Es geht dabei um Freiheit und Gleichheit für jeden Menschen.



Elke Bührmann (Bremen) 

 

Malerei 

 

Sie sagt selbst: „Was ich möchte? Den Besucher zu interessieren, ihm ein Angebot zu machen sich in meine Welt zu begeben – eine Welt in Farben und Foren“ . 

 

Dabei gibt sie eine Einführung in ihre Techniken und arbeitet vor Ort. 

 

Frisch, klar und träumerisch



Reinhard Büsching (Bremerhaven) 

 

Le vent 

Videopräsentation 

 

Wie können Geräusche, Töne und Musik den Eindruck eines bewegten Standbildes verändern? 

Man stelle sich eine ruhige und karge Heidelandschaft vor, deren Gräser leicht vom Wind bewegt werden. Wie kann sich diese Landschaft verändern, wenn man andere Geräusche als erwartet hört?

 

Es entsteht ein surrealer Traum.

 

Mitreißend, veränderbar und audiovisuell. 



Fernando Valero – „Art Impressions“ 

 

Lieber wild als mild 

Ausstellung 

 

Haben Menschen und die Kunst ein Bedürfnis nach Schönheit und Ästhetik? 

Diese Frage steht im Mittelpunkt der Ausstellung regionaler und internationaler Künstler und Künstlerinnen. Ausgestellt wird eine Sammlung von etwa fünfzig Radierungen, Pastellen, Aquarellen, Skulpturen, Acryl- und Ölmalereien.

Alle mit dem Schwerpunkt „Kunst des Aktes“ und mit fröhlicher, bunter, komischer und auch sarkastischer Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper. 

 

Wild, bunt und komisch 



Dennis Kellermann (Bremerhaven)

 

Fotografie 

 

Gezeigt werden großformatige Ansichten von Bremerhaven.

 

 



SINN (Jinaun Kim) und Feng Lu, (beide Berlin)

 

 

„Trilogie der permanenten Mauer”

Installationen

 

Feng Lu: Humorvolle Darstellung der Gesellschaft anhand ausgearbeiteter z.T. lebensgroßer Figuren

 

SINN (Jinaun Kim): Gemälde und Installation auf Metall.

 

 

 



Lutz Maurer - Malerei & Andrea Türk - Gesang (Beverstedt) 

 

Malerei und Gesang 

 

Farbenfrohe Malerei von Lutz Mauder und der Gesang von Andrea Türk (Sa.-Abend mit Stephan Werner und Jörg Michallek) ziehen nicht nur Kinder in ihren Bann, sondern ist auch für Erwachsene eine willkommene Abwechslung in eine träumerische, leichte Welt der Kunst.

Beide vermitteln Lebensfreude und Lust daran teilzunehmen.  

 

Heiter, farbenfroh und musikalisch.

 



Lissi Jacobsen (Bremerhaven) 

 

Installation 

 

Die Augen sind der Spiegel zur Seele, so sagt man. 

Hält man einer Straße einen Spiegel vor, so sieht man ihr Treiben, Ihre Bewohner und ihre Seele. Nutzt man Wasser als Spiegel, sowie es Lissi Jacobsen gemacht hat, erhält man eine besondere Verbindung zur Hafenstadt Bremerhaven. Das spiegelnde Element Wasser als Spiegel zu Seele der Alten Bürger. 

 

Verzerrend, anmutig und spiegelnd. 



Olga Guse (Dresden)

 

Animationsfilme

 

Olga Guse stellt uns für den KunstRaum/ ArtSpace einige ihrer Animationsfilme zur Verfügung. Darin thematisiert sie unterschiedliche Bereiche des modernen Lebens, wie beispielsweise das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen und die Konsumgesellschaft, ausgelöst durch das Wachsen der Erdbevölkerung. Wichtige Elemente der Filme sind bewegte Einzelkunstwerke im Zusammenspiel mit tiefgreifender Musik.

 

Anstößig, abstrakt und kritisch. 



Paul Wiersbinski (Berlin) 

 

On Man Unit 

Performance 

 

Schon mal einen Cyborg gesehen? 

Die künstlerische Auseinandersetzung zwischen technologischem Fortschritt und Rückschritt zu Naturerlebnissen steht im Mittelpunkt des zum Cyborg gewordenen menschlichen Körpers. Mit Hilfe von mobilen Videoprojektoren, LED-Lampen, Monitoren und Leuchtkabeln wird eine neue virtuelle Realität geschaffen, die von klobigen Schritten, verzehrter Stimme und philosophischen Überlegungen begleitet wird. 

 

Kurios, leuchtend, modern 

 

 



Johannes Gérard (Niederlande) 

 

Verbunden – Nicht Verbunden 

Installation

 

„Verbunden – Nicht Verbunden“ ist eine ortsspezifische, vorrübergehende Installation, die extra für den KunstRaum geschaffen wird. Seile und Bänder verbinden Objekte, die im Alltag kaum wahrgenommen werden und überschreiten gedachte und gemachte Grenzen der Realität.

Außerdem wird Johannes Gerard zusätzlich einen Theater-Workshop zum Mitmachen anbieten. 

 

Verbindend, fesselnd und einzigartig.

 



Alex Weise 

 

Lithografie

 

Depression, Krankheit und Tod sind noch immer gesellschaftliche Tabuzonen. Doch gerade in diesen verdrängten Grenzsituationen des Lebens werden heutzutage vermehrt die Auswirkungen sozialer Mißstände deutlich. 

Angeregt durch eigene schmerzvolle Erfahrungen, stellt sich Alex Weise mit ihrer lithographischen Portraitserie bewußt diesem Thema. Eine Arbeit des Künstlers Ulrich Förster erscheint als Kontrast zu diesen Bildern des Verfalls - wie zum Trotz über das erduldete Leid.  

 

Aktuell, ungeschönt, bewegend.



 Ex-teater (Slowenien)

 

#Manifesto

Performance

 

Die Gruppe Ex-teater verpackt Musik, Bewegung, Circus und Tanz in eine theatralische Aufführung, die sowohl alte, neue und vergessene Elemente aufgreift. Dabei steht die Jonglage im Mittelpunkt, transformiert und interpretiert moderne Kontexte und verkörpert auf skurrile Wese den Ursprung aller Performances.

 

Theatralisch, verbindend und anders.



Susanne Laufer und Udo Bruening (Rastede)

 

„Einmal um den Pudding” 

Installation

 

Gehe mit den beiden Künstlern auf Entdeckungsreise und sehe was es in der Alten Bürger zu entdecken gibt. Susanne Laufer und Udo Bruening lassen sich durch Wanderungen durch die Nachbarschaft inspirieren und kreieren mit Fotos, Skizzen, Notizen und Fundsachen eine Installation, die neue Schwerpunkte und Zusammenhänge schafft.

 

Die Alte Bürger, wie du sie noch nie gesehen hast.

 

Kreativ, verbindend und ortsbezogen.

 



 niclamue (Köln) 

 

„Der Welt abhanden”

Performance 

 

Eine Pappmaché-Puppe, eine Klangschale aus Bergkristall, eine Loopmaschine und die unverwechselbaren Stimme von Nicola Müllers - mehr braucht es nicht, um die Zuschauer in den Bann zu ziehen. 

 

Schrill, anders, gefühlvoll. 



Kathleen Barberio (Bremerhaven) 

 

„Ohne Worte”

Installation und Performance 

 

Kathleen Barberio versteht sich darin über ihre Kunst ein Schatten des Mystischen zu werfen. Nur so viel ist bekannt: Zu ihrer Installation gehören beleuchtete Kleider, eine Weltraumkugel, Masken in Plexiglasbehältern und kleine Geister. Zu ihrer Performance verrät sie nur, dass es Butoh sein wird, eine japanische Tanzkunst, die die Geschichte einer Kreatur erzählt, die in den menschlichen Körper eindringt und versucht herauszufinden, wie er funktioniert. 

 

Wer wissen will, wie diese einzelnen Elemente aussehen und wie sie zusammen passen, sollte unbedingt vorbei kommen – wir wissen es nämlich auch noch nicht...

 

Mystisch, entführend und bezaubernd. 

 



Yvonne Dicketmüller (Bochum)

 

„Ein Platz an der Sonne”

Installation/ Performance

 

Alle wollen im Licht stehen – sich den berühmten Platz in der Sonne sichern. Steht man im Licht, wirft man einen Schatten und nimmt damit jemand anderen den Platz. Ein ständiger Kampf.

 

Lichtempfindliche, mobile Roboter von Yvonne Dicketmüller stellen dieses Szenario interaktiv da.

 

Mobil, interaktiv, machtkämpferisch.



Schmitt & Schulz (Mainz)

 

„be-have”

Performance/ Walking Act Open Air

 

Wie und warum bewegen wir uns als Menschen in einem Raum in unserer Umwelt?

 

Die Theaterperformance von Nic Schmitt und Peter Schulz versucht durch Interaktion mit dem Publikum den Sinn und Zweck menschlicher Bewegungen zu ergründen. Dabei verlieren die beiden ihre eigene Identität.

 

Interaktiv, philosophisch, identitätslos.



Katja Brückner und Petra Kübert (Berlin)

 

„fraglos fragwürdig”

Installation

 

Können uns Rettungsdecken vor den Kuriositäten dieser Welt retten? 

Fraglos fagwürdig nimmt Dich mit in Deinen eigenen Raum – Deiner Rettungsdecke – und erzählt Dir von bürokratischen Verwicklungen und anderen alltäglichen Absurditäten. 

 

Humorvoll, anregend, raumschaffend.

 



Dirk Lüllich (Bremerhaven)

 

„Erinnern, Bewahren, Wachrütteln”

Groß und Kleinplastiken

 

Die Schüler/innen des Leistungskurses von Dirk Lüllich der Geschwister-Scholl Schule haben sich mit Denkmälern auseinander gesetzt. Was macht ein Denkmal zu einem Denkmal? Was sind Sinn und Zweck? Erreichen sie uns eigentlich? 

 

In diesem Zusammenhang wurden eigene Denkmäler geschaffen – mal schlau, mal kritisch, mal witzig. Immer mit dem Anstoß des Denkens. 

 

Schlau, kritisch und witzig. 



Kira Metzler (Berlin) und Claudia Hanfgarn (Bremerhaven)

 

„Durchgehend geöffnet”

Performance 

 

Eine Tanzperformance gegen das Verschwinden des Körpers aus dem öffentlichen Raum. Die Straße ist kein Ort mehr für Begegnungen, sie gehört Autos und anderen Fortbewegungsmitteln. Der Körper wird an den Rand gedrängt. Es ist kaum noch nötig sich aus dem privaten Raum heraus zu bewegen, um sich zu begegnen – dank Internet, Medien und anderen Kommunikationsmitteln. 

 

„Durchgehend geöffnet“ nimmt sich tänzerisch den Raum der Straße zurück und greift Bewegungsrituale alltäglicher Straßensituationen auf. Unterstützt wird die Choreografie von Kira Metzler und Claudia Hanfgarn zum Großteil von Jugendlichen der Geschwister Scholl Schule. 

 

Raumentfaltend, mitreißend und kreativ.  



pinkfive (Bremerhaven und umzu) 

„aufgerüscht und unbefleckt ”
Installation 

 

Wie stellt sich ein typisches junges Mädchen den Kauf ihres Traumkleides für die Hochzeit mit ihrem Traumprinzen vor? Mit weißem Tüll, goldenen Spiegeln und Plüschsofas, bei einem Glas Sekt. 

Wie würde diese wohl gucken, wenn es anstelle von Kleidern nur Schürzen in allen Farben, Formen und Materialien geben würde. Diese sind es nämlich, die sie für ihr zukünftiges Leben brauchen wird. 

In diesem Rahmen räumt die Künstlergruppe pinkfive mit Frauenrollen und -klischees auf. 

 

Ironisch, witzig und pink. 

 

 



Charlotte von Heise (Beverstedt) 

 

„Schandfleck”

Installation 

 

Charlotte von Heise ist eine Künstlerin, die sich stark mit dem Dogma der Frau, mit Sexismus und Unterdrückung des weiblichen Geschlechts auseinandersetzt.

 

Sie entführt die Besucher an einen düsteren Ort, in eine vergangene Zeit. Frauen werden als Hexe gefoltert, verbrannt und ermordet. Eine Verbindung zwischen der Hexenverfolgung und der modernen Plastikpuppe. 

 

Schaurig, inspirierend, dramatisch.



Roland Glatz-Wieczorek (Gummersbach) 

 

Skulptur

 

Es gibt kein Werk, 
keine Skizze,
es gibt kein Modell, 
es gibt keine Ein-Kopf-Vision. 

 

ABER ES GIBT MATERIAL, AUSTAUSCH UND MITARBEIT.

Daraus entsteht das Werk.

Das Material ist vor Ort. 
Es fehlt das Zusammenkommen,
um künstlerisch zu sein.

 

Mitbestimmen, gestalten, bewundern. 



Robert Dörfert (Berlin)

 

Malerei

 

Der aus Bremerhaven stammende Künstler kommt mit viel leuchtender Farbe, Musik und Neon-Röhren im Gepäck wieder. Ausdrucksstarke Formen und Menschen, sowie festgehaltene Momente sind die Inspiration für Robert, um mit floureszierender Farbe Gedanken und Emotionen expressiv darzustellen. 

Clubstimmung zwischen Kunstwerken. 

 

Modern, leuchtend, mitreißend.

 



Randprogramm

Galerie 149

HOMAR

Performance, Kunst und Installation in der Natur von Künstler*innen des Third Homar Festivals, das vom 27.11. - 02.12.2017 in Khorramabad/ Iran stattfand, präsentiert als Videos und Fotos.

Die Galerie 149 ist Sa. von 14 - 22 Uhr und So. von 14 - 18 Uhr geöffnet.

Kulturinsel e.V. Bremerhaven, Alte Bürger 200

Ausstellung

 

Präsentation von Bildern und Dekorationen, erstellt von Besuchern und Mitarbeitern - voller Geheimnis, Mystik und Fantasy - zum Teil auch mit Schwarzlichtfarben.



Keramikwerkstatt Angela Färber, Alte Bürger 194

 

Mosaik-Arbeiten im Straßenraum

 

Die Mosaike werden vor Ort während des Events fertig gestellt.

 

Marion Zardini, AWO-Seniorenheim am Waldemar-Beck-Platz

 

Ausstellung

 

Präsentation von künstlerisch bearbeiteten Fahnen mit den Bewohnern des Seniorenheims.